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25 Jahre Hainburg - Die freie Natur ist unsere Freiheit
Friedensreich Hundertwasser in
einer Pressekonferenz am 11.12.1984: Die Natur sind wir, die Bäume sind wir! Was bleibt über als gegen Brutalität und Zerstörung zu kämpfen und Unrecht nicht zuzulassen. Es ist eine neue Kriegserklärung! Es ist ein neuer Krieg, von sinnlosen Zerstörern angezettelt. Es ist ein Krieg gegen die Natur, angestiftet vom Staat, der noch immer an den Endsieg der Technik über die Natur glaubt. Die Verteidigung der Vernunft und des Guten wird aber siegen. Der Feind der Natur, der Staat, wird sich auf der Verliererseite finden, leider auf unser aller Kosten. Hainburg ist eine Dimension die jede politische Verantwortung übersteigt und die nicht von Leuten übernommen werden kann die nur vorübergehend und kurzfristig im Amt sind. Es geht hier um das genetische Erbe von Jahrmillionen und um ehrwürdige Bäume aus 50 Legislationsperioden. Wenn eine Entscheidung von deartiger Tragweite auf manipulierte und rechtswidrige Grundlagen beruht muss die Regierung den Mut haben und die Pflicht falsch Angefangenes als Fehlinvestition zu erkennen und abzubrechen!
Unser Problem ist keine Energieknappheit und kein zusätzlicher Energiebedarf, unser Problem ist eine maßlose Energieverschwendung!
Haben die Vögel, die
Bäume, die Käfer, hat die Natur ein Energieproblem? Nein! Nur der Mensch
bildet sich ein mehr und mehr Energie zu benötigen, weil er wahnsinnig
geworden ist und nicht mehr weiß was er tut. Wir müssen selbst erkennen,
dass wir selbst das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde
verwüstet und vergiftet hat. Wir müssen uns selbst in die ökologischen
Schranken verweisen, damit die Erde sich erholen kann!" |
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25 Jahre nach Hainburg war der Druck auf unsere Flüsse noch nie so groß wie heute. Was Naturschützer damals an der Donau verhindert haben, steht auch der Mur bevor.
Menschen braucht die in den Murauen gegen Zerstörung kämpfen. Man hat überhaupt das Gefühl, die einzigen die in der E-Wirtschaft dazu gelernt haben, sind ihre PR-Agenturen. Man preist jetzt plötzlich Wasserkraft als Retter gegen den Klimawandel an und das ist einfach falsch! Selbst wenn man die 7TWh, das sind etwa 1000 Kraftwerksprojekte die noch forciert werden sollten, selbst wenn man die unter Polizeischutz durchzieht, leisten sie keinen nennenswerten Beitrag zur CO2-Reduktion, machen vielleicht 2% der österrischen Gesamtenergie aus. Um den CO2-Ausstoß zu veringern muss man den ENERGIEVERBRAUCH REDUZIEREN! Einen hohen Verbrauch umweltfreundlich decken zu wollen ist der falsche Ansatz!"
Prof. Bernd Lötsch in einer Grußbotschaft zur Sternwanderung in den Murauen:
“Es gibt heute nichts Wichtigeres, als Naturzerstörern das Handwerk zu legen. Unsere Generation ist dabei, allen nachfolgenden Generationen die Lebensadern der Natur zu zerstören - für Promille unseres Energieverbrauches, für Nuancen der Verschwendung!”
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GÖSSENDORF |