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Wollen auch Sie unserer Mur ein Gesicht geben?
Schicken Sie uns ein Foto und Ihre Meinung an:
meinung@rettetdiemur.at
Mit fließenden Grüßen –
Ihr RettetdieMur.at
– Team! |
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Wir machen mit: |
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Daniel Vidic
Arbeiter
„Auf
einem Fels am Ufer unter Bäumen
Bei einem guten Buch verfliegt die Zeit
Ein Platz zum Meditieren und zum träumen
Der Weg zum kleinen Glück ist oft nicht weit.
Gleichmäßig klingt das angenehme Rauschen
Bald fallen Hektik, Frust und Ärger ab.
Ich möchte nur der Lebensader lauschen,
Die ich in Graz so liebgewonnen hab.
An ihrem Ufer bin ich oft gesessen,
Den Surfern in der Welle zuzusehn.
Und manchmal hab ich auf die Zeit vergessen,
Denn zum Nachhausegehn war's hier zu schön.
Tausende alte Bäume sollen sterben.
Dass sich der Reichtum weniger vermehrt.
Um Villen, Yachten, Luxus zu erwerben,
Wird eine kleine, heile Welt zerstört.
Mit einstudierten, sorgenvollen Mienen
Beklagt ihr Emission und CO2
Doch geht's in Wahrheit nicht ums Geldverdienen?
Und ist euch nicht die Umwelt einerlei?“ |
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Mag. Dr. Joachim
Gruber
Grazer "Mureinwohner"
„Als
Grazer Mur-Anrainer erfreue ich mich am Tag und in der Nacht am lebendig
fließenden Wasser der Mur, besonders wenn sich das Sonnen- oder Mondlicht
darin spiegelt.
Ich freue mich über die noch
bestehende Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die in und entlang der Mur
noch immer anzutreffen ist. Es ist ein letztes kleines Stück Wildnis in einer
städtischen Umwelt, die von sterilen Beton- und Rasenflächen ohnehin schon fast
durchgängig plattgemacht wurde.
Diese letzte, noch weitgehend
naturbelassene Flusslandschaft, soll schon bald durch den Bau von vollkommen
ineffizienten und damit überflüssigen Kleinkraftwerken vernichtet werden. Als
billigen Ersatz dafür verspricht man den Menschen durchgestylte
Kunstlandschaften und Freizeitparks! Dazu sage ich
"Nein!". Retten wir uns selbst.
Retten wir die Mur!“ |
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Manfred Hartbauer
Zoologe
„Durch
den Betrieb meiner Photovoltaikanlage mit nur 39 Quadratmeter Kollektorfläche
erzeuge ich im Jahr mehr Ökostrom, als der Strombedarf einer 4 köpfige Familie
im selben Zeitraum.
Durch gezielte Förderungen von
privaten PV-Anlagen könnten wir uns das Murkraftwerk leicht einsparen, denn auch
das Murkraftwerk liefert in den Wintermonaten nur wenig Strom. Die Mur in ihrer
jetzigen Form ist nicht erneuerbar, denn niemand kann den Verlust an Arten
(Insekten, Fische, Wirbeltiere) durch ein Kraftwerk über Baumbepflanzungen
ersetzen.
Erinnern wir daher die Stromkonzerne
an ihre eigentliche Rolle als Ökostromabnehmer und verhindern wir den Bau von
Großprojekten, die auf Kosten der Umwelt gehen und nur einigen wenigen
Großaktionären dienen.“ |
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Pia Hierzegger
 
Theater- und
Film-Schauspielerin, Regisseurin, Autorin
„Es
hat lang gedauert bis die Mur von einem ungeliebten, dreckigen Rinnsal zum
Naherholungsgebiet geworden ist. Jetzt darf man Menschen und Tieren den frei
fließenden Fluss nicht wieder wegnehmen.
Wir sollten in Graz nicht nur die
einzigartige Dächerlandschaft schützen, sondern mit der Mur auch ein Biotop
erhalten, das aussterbenden Arten wie dem Huchen ein Zuhause gibt. Anstatt den
unbegrenzten Energieverbrauch zu fördern, könnten wir ja anfangen Strom zu
sparen. “ |
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Patrick
Hammer
Mathematikstudent TU Graz
„Natürliche
Lebensräume werden zerstört und dafür wird sogar noch geworben. Als "Ausgleich
fürs Gewissen" gibts dafür auf frisch und teuer ausgebauten Autobahnen nur mehr
einen Hunderter oder was?
Ich suche hier vergebens jegliches Anzeichen von Intelligenz und Logik.“ |
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WWF -
Youth
Taking Action for the Earth
WWF
Jugendgruppe

„An
der Mur zu sein war sehr inspirierend und gab uns viel Hoffnung, dass die Stimme
jedes Einzelnen die Welt bewahren und verändern kann.
Die Mur ist ein wunderschöner
Lebensraum, der Erhaltung und des Schutzes bedarf.“ |
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Michael Schwingshackl
Multiplikator /
zukunftsfähige Mobilität -
Verein Plattform
Footprint

„Es
braucht einen ganzheitlichen Plan für unsere Energiezukunft, bei dem die Grenzen
unseres Planeten respektiert werden müssen. Dabei legen wir hier in Österreich
den weltweiten Grundstein für ein friedliches Zusammenleben mit Mensch und
Natur.
Alle Anstrengungen die aus unserem „Overshoot“
Verhalten nicht der Verbrauchsminderung und dem Ersatz von fossilen Kraftwerken
dient, sind abzulehnen. Profitmaximierung weniger durch Naturzerstörung aller,
ist eindeutig nicht zukunftsfähig!“ |
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Jörg-Martin Willnauer
 
Musiker & Kabarettist,
leibt & lebt in Graz
„Es
geht um Macht & Geld. Viel Geld.
E(stag) & Verbund wollen vollendete Tatsachen schaffen.
Und die nächsten Generationen dürfen's ausbaden.“ |
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Mag. Elisabeth
Friedl-List

Juristin
„Durch
unseren Umzug von der Innenstadt nach Liebenau habe ich in den vergangenen 12
Monaten den Radweg zwischen Puntigamer Brücke und Augarten kennengelernt und bin
begeistert von diesem letzten Stück einigermaßen unversehrter Natur im
dichtverbauten Stadtgebiet!
Ich komme vom Land und fühle mich
spätestens auf Höhe Seifenfabrik in meine Kindheit zurückversetzt, in der wir
radfahrenderweise in Wassernähe unsere Umgebung erkundeten...
Konzerne reduzieren in ihrer
Profitgier "Lebensqualität" gerne auf die Vollautomatisierung unseres Alltags-
Dinge schneller, besser und möglichst bequem zu erledigen.
In Wahrheit ist Lebensqualität genau
das Gegenteil von dem, was uns Werbung und EStAG erzählen:
ein Miteinander von Mensch, Tier-
und Pflanzenwelt und nicht das egoistische Ausbeuten unserer Ressourcen auf
Kosten unwiederbringlicher Naturlandschaften!“ |
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Berndt Luef
 
Vibraphonist,
Perkussionist und Bandleader
aus Knittelfeld, lebt in
Graz
„...weil
die Zerstörung dieses Naturraumes in keinem
Verhältnis zur erreichten Stromleistung steht“ |
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Sophie Reyer
 
Grazer Autorin und
Komponistin, Trägerin des Literaturförderungspreises der Stadt Graz 2007
„Ich
bin gegen ein Murkraftwerk, weil Mama Mur macht alles am besten allein.“ |
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DI Harald Senkl
Pensionist, ehemals
Lehrer an der HTL Graz-Gösting (BULME)
„Eine
Horror-Vision: Die Mur entspringt am Südabhang der Radstädter Tauern, fließt
durch die Steiermark und mündet in den Grazer-Mursee.
Ein fließendes Gewässer bringt Bewegung und damit bessere Luft - der Anblick ein
Gefühl von Freiheit und Frische.“ |
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Billo Heinzpeter
Studer
Präsident Verein
fair-fish.net

„Mit
der zunehmendem Verbauung der Flüsse verschwinden nicht nur Landschaften für die
Naherholung. Es trifft immer auch die Fische und andere Wasserlebewesen, die
schon
lange vor uns da waren. Was wir dadurch zerstören, geht weit über unseren
Tellerrand hinweg, den wir vielleicht erst wahrnehmen, wenn kein Fisch mehr
unseren Teller füllt…
Was in und um Graz gestaut wurde und noch gestaut werden soll, tut der Mur nicht
gut. Dass man die Staustufe Graz den Bürger/innen nun sogar als Verschönerung
ihrer Stadt verkaufen will, ist entweder zynisch oder zeugt von der extremen
Kurzsichtigkeit dieser Propagandisten.“ |
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Dr. Melitta Fuchs
Biologin
„Die
rauschende Mur mit ihren Uferbäumen ist unverzichtbarer und unersetzbarer
Lebensraum für Graz.
Die letzten noch freien
Fließstrecken der Mur mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt sollen der
Natur erhalten werden!“ |
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Sigrid Davini
Schönfelder
Anti-AKW-Buch
Herausgeberin, Fotografin,
Pädagogin, Anrainersprecherin
„Tiefliegend
und kindersicher durchfließt die Mur heute kinderreiche Wohngebiete in Schönau
und Liebenau.
Eine 20cm bis 120cm tiefe frei
zugängliche sog. Flanierzone mit fast stehenden Stauwasser samt Gelsen und
Ratten soll hier entstehen? Das ist weder kindersicher noch schön und gesund.
Dafür sollen gut genützte städtisch gewidmete Gärten und Freizeitanlagen
weichen?
Wir befürchten Überschwemmungen und
wollen nicht unter dem Wasserspiegel wohnen. Dem Schlachthof ohne Uferbäume
gegenüber zu wohnen, wäre sehr geruchsbelästigend! Ein neuer Geh -und Fahrradweg
auf einer Betonmauer ohne Bäume, direkt in die Sturzgasse mündend, gefiele uns
nicht!“ |
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Karin Steffen
Obfrau Schutzverein
Ruckerlberg und Umgebung

tätig im
Naturschutzbeirat der Stadt Graz
„Ein
Wasserkraftwerk Graz gehört nicht zum Selbstverständnis unserer Stadt!
Das ist im 3.0 Stadtentwicklungskonzept (STEK) als Ergebnis einer jahrelangen
Diskussion in mehreren Formulierungen nachzulesen. Zum Beispiel ist „der Murraum
ein Element des Stadtbildes mit besonderer Prägekraft und in seiner räumlichen
Qualität zu erhalten…“.
Im Sachprogramm „Grünraum“ wird u. a. die "Erhaltung und
Pflege der Ufervegetation" an der Mur vorgeschrieben, während im Planwerk
„Grünes Netz Graz“ auf die „ökologische Bedeutung des Grünkorridors Mur“
verwiesen wird.
Demnach sollte dem Bau eines Wasserkraftwerkes Graz auch von politischer Seite
her im öffentlichen Interesse mit einem klaren “nein“ begegnet werden!“ |
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Prof. Univ.-Doz. Dr.
Johannes Gepp
Präsident des
Naturschutzbundes Steiermark

„Mehr
als 1000 Wasserkraftwerke in der Steiermark sind genug! 8000 besondere Uferbäume
müssten einem Murkraftwerk in Puntigam weichen!
Der Biotopverbund durch Graz wäre
unterbrochen und der Huchen seiner Fließstrecke beraubt.“ |
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Frederik Mellak
 
professioneller
Märchenerzähler,
Autor,
Erwachsenenbildner
„Jede
Erscheinung in der Natur ist ein Spiegel des großen Schöpfungsgeheimnisses.
Gerade von einem Fluss, der frei fließt, könnten wir Menschen sehr viel lernen.
Deshalb wäre es mir sehr wichtig, dass die Mur südlich von Graz als frei
fließender Fluss erhalten bleibt. Alternativen zur Stromerzeugung gäbe es meiner
Meinung nach genug.“ |
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DI J. Breitling
Architekt, Baumeister
„Ich
fahre jeden Tag mit dem Fahrrad über die Mur beim Augartensteg. Immer wieder bin
ich entzückt, was für ein Juwel ein solcher Fluß mit seiner Farbe, seinem Leben,
seinem Rauschen und seinen Ufern ist. Gerade die Ufer mit ihren Bäumen geben mir
immer wieder neue Energie, wenn ich mich gerade von offenbar unvermeidlichen
Problemen runterdrücken lasse. Die Mur mit Ihren Bäumen heben dann mein Gemüt
und lassen mich froher sein und bemerken, daß ich die Sorgen ziehen lassen darf
und einfach die Geduld und die Ruhe dieser lieben Natur genießen darf.
Die Interessen die nun hinter der Zerstörung des Natur- und Erholungsraums Mur
stehen sind aus meiner Sicht zu eindimensional. Sie richten sich lediglich an
der naheliegendsten, für diese Situation bequemste Seite der Problemlösung aus.
Und verdient wird vermutlich mit dieser Variante der Problemlösung auch am
meisten.
Ich bin der Meinung, daß die Entscheidungsträger sich besinnen müssen und auf
andere unbequemere Lösungen (z.B. Stromsparmöglichkeiten systematisch aufspüren,
Photovoltaikanlagen, Windeneregie) einlenken, um diesen Naturraum Mur erhalten
zu können.“ |
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Gustav Mittelbach
Grazer Arzt und
Umweltmediziner
„Eine
fließende, lebendige Mur ist ein essentieller Teil einer
gesundheitsförderlichen Stadt. Gegen das Kraftwerk zu sein, steht im Einklang
mit allen ökologischen, meist einstimmigen, Beschlüssen des grazer Gemeinderates
(zum Grünraum, zur Ökostadt, zur Stadtplanung...).
Es braucht keine Bürgerbefragung, der
Gemeinderat hat sich in seinen besten Zeiten schon längst festgelegt!“ |
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DI Eberhard Wolf
Architekt
„Wir
wissen alle, daß Staustufen den Fluß zu einer Kloake umfunktionieren und
alles Leben darin sterben läßt.
Allen meinen Kollegen, die als
Planer an diesem Projekt mitgearbeitet haben, sollte das Diplom aberkannt
werden.
Die 3-dimensionalen
Darstellungen von einer schön gestalteten Uferlandschaft mit Badestrand und
parkähnlichen Spazierwegen ist Lüge und Betrug,
denn wer möchte in einer Kloake
baden?
Die Manager der ESTAG sollen doch
mit gutem Beispiel vorangehen und als erste den Badegenuß in dieser
veralgten und grauen Brühe vorleben!
Mit diesen 87 Mill Euro hätte
man viele Dächer von Graz
mit Photovoltaikanlagen
bestücken, CO² einsparen, stromunabhängiger werden können.... Die ESTAG ist
ein sehr reicher Konzern, warum wollen sie noch reicher werden auf Kosten
unserer Umwelt, auf Kosten unserer Mur?“ |
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Eva Klepp
Plattform Stadtpark
„Um
ein tatkräftiges und kreatives Leben zu führen,
brauchen wir eine intakte
Umwelt!
DIE MUR IST KEIN
VERSUCHSKANINCHEN !
Wir rufen den Bürgermeister und
seine grüne Stellvertreterin auf, in diesem Sinne die Bürger der Stadt Graz
zu vertreten.
Wir fordern bei einer bevorstehenden Volksbefragung eine ausgewogene
Information über die Vor-und Nachteile des Kraftwerkes, sowie eine faire und
nicht manipulative Fragestellung.
RETTET UNSEREN LEBENDIGEN FLUSS
UND SEINEN WUNDERBAREN BAUMBESTAND.
Zuviel Zerstörung und Kahlschlag wurden schon begangen.“ |
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Bernhard Janezic
Elektriker
„Die
Vorgangsweise der Energie Steiermark Aktiengesellschaft ist unverständlich:
Vor ungefähr fünf Jahren wurden sämtliche Kraftwerke der Steweag-Steg an die
Verbundgesellschaft verkauft. Offensichtlich wusste damals die Steweag-Steg
genau, was sie tat, denn schließlich sitzen in der Führungsebene ja gut
bezahlte Vorstände. Sie waren damals offensichtlich der Überzeugung, dass
ein EVU ohne eigene Kraftwerke besser auskommen würde. Jetzt will die
Steweag-Steg auf Biegen und Brechen um viel Geld wieder eigene
Wasserkraftwerke bauen. Offensichtlich geht es ohne eigene Kraftwerke doch
nicht so gut? Wenn man bedenkt, dass eine gut bezahlte Unternehmensführung
solche Fehlentscheidungen trifft, muss man wirklich deren Kompetenz
anzweifeln!“ |
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Ute
Pöllinger
Umweltanwältin des
Landes Steiermark
„Die
Mur belebt als Fließgewässer die Innenstadt von Graz. Mir vorzustellen, dass
man von den Brücken aus nicht mehr auf einen Fluss schaut, sondern auf einen
Stausee, motiviert mich, gegen das Vorhaben aufzutreten.“ |
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Franz Preihs

Extremradfahrer
„Die
Natur selbst ist der beste Abenteuerspielplatz und das größte
Freizeitzentrum auf der Welt. Als Extremradsportler fahre ich Rennen in den
entlegensten Regionen dieser Erde und sehe immer wieder Menschen die rund um
die Erde fliegen um ein Stück unberührte Natur zu finden! Dabei
liegen die wunderbarsten Plätze direkt vor unserer Haustür! Es liegt jetzt
an Uns - diese zu erhalten!“ |
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Hans Söllner


Bayerischer Liedermacher
„Ich
finde es unverantwortlich von einer Regierung die für ihre Bürger
lebenswerte Umstände schaffen sollte, auch nur die Idee zuzulassen, daß 8000
Bäume abgeholzt werden.
In einer Zeit in der griechische
Inseln verbrennen, in der Brandrodung in Südamerika und Kahlschlag in
Russland passiert um Kraftwerke zu heizen. Da kann ich den Verantwortlichen
nur immer wieder die Frage stellen:
Habt Ihr keine Kinder?
Ist Euch die Zukunft Eurer
Kinder scheißegal?
Und allen weiterdenkenden Menschen kann ich nur empfehlen auszusteigen aus
der normalen Energiepolitik und alternative Stromanbieter zu wählen. Steigt
einfach aus, gebt ihnen kein Geld mehr“ |
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Andrea, Verena
und Alexandra Haunold

Studentin, Schülerinnen,
Anrainer
„Wir
leben in der Nähe der Murauen, dem perfekten Ort um Rad zu fahren, spazieren
zu gehen und dem Alltagsstress zu entfliehen. Durch den Kraftwerksbau würde
dieser wertvolle Lebensraum für Tier und Mensch verloren gehen. Deshalb
finden wir es toll, dass sich so viele Menschen gegen diese
Wahnsinnsprojekte einsetzen. Die sinnlose Verstümmelung der Natur muss ein
Ende haben, denn der Fluss liegt uns allen am Herzen.“ |
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Beatrice Goebel
Lezardo

Architektin
„Warum
nicht gleich die Mur zubetonieren und eine Stadtautobahn drüberlegen?
Ist es Wahnsinn oder
Verantwortungslosigkeit, die manchen Politiker in Verbindung mit
kurzfristig, profitorientierten Energiekonzernen zu solchen Schandtaten
ermuntert.
Gut, daß es noch Menschen gibt, die sich keine weitere Zerstörung ihrer
Umwelt gefallen lassen. Viele Städte beneiden Graz um ihren funktionierenden
und zauberhaften Fluß. "Rettet die Mur" spricht sich bereits im Ausland
herum. Energieeinsparen und Druck auf die Industrie - das sollte die Devise
sein, statt einer weiteren Staustufe!“ |
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Mag (FH) Petra
Steiner

Sozialwissenschaftlerin
„Ich
verbringe meine freie Zeit gern an der Murpromenade, um die stadtnahe
Naturlandschaft fern ab vom Strassenlärm zu genießen. Hier kann ich alles
vergessen und mich entspannen. Und nun soll dieses wunderschöne
Naherholungsgebiet zerstört werden! Vor allem für sozial schwächer gestellte
Menschen würde mit dem Kraftwerk ein großer Verlust einhergehen. Nicht jeder
kann es sich leisten, in den Urlaub zu fahren. An der Murpromenade konnte
bislang jeder dem Alltag entfliehen… ohne Geld, ohne Auto, ohne viel
Zeitaufwand. Wir besitzen bereits ein Freizeitparadies! Wir müssen den
Erhalt der Natur verteidigen – denn die Mur gehört uns allen!“ |
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Dr. Günther Kräuter

Nationalratsabgeordneter,
Präsident des VÖAFV

„Es
kann nicht sein, dass mit dem Geld der Steuerzahler die letzten frei
fließenden Gewässerstrecken vernichtet werden. Am Beispiel der geplanten
Murkraftwerke im Großraum Graz ist diese Fehlentwicklung besonders
dramatisch.
Ich unterstütze daher die
engagiert und beherzt
um die Erhaltung unserer Mur
kämpfenden Menschen
nach besten Kräften“ |
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Elke Kahr

Stadträtin Graz
„Noch
gehört die Mur uns allen. Jeder, der mag, kann an ihrem Ufer verweilen und
dem gleichmäßigen Rauschen des Wassers lauschen, dem Flusslauf entlang
spazieren oder die Böschung hinunterklettern und auf Entdeckungsreise gehen
und das, ohne dafür Eintritt zu bezahlen.
Mit dem Bau des Kraftwerkes ist
nicht nur die Vernichtung einer Naturlandschaft mit tausenden von Bäumen
geplant, auch die Kommerzialisierung der Flächen entlang der Mur soll
vorangetrieben werden: Kostenpflichtige Tourismus- und Gastroangebote, mit
denen sich wunderbar Geld verdienen lässt, sollen entstehen. Damit würde ein
weiteres Naherholungsgebiet für die Menschen und zugleich die Heimat vieler
Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich zerstört. Dagegen müssen wir uns
wehren!“ |
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Mag.a
Andrea Pavlovec Meixner

Gemeinderätin Graz und
Unternehmerin
„Wir
dürfen nicht länger zulassen, dass in der Steiermark die Energiepolitik von
verantwortungslosen Energieversorgern gemacht wird. Die Mur muss als
lebendiger Fluss und Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Tierarten gerade
im Jahrzehnt der Biodiversität erhalten bleiben.
Sie darf nicht einer
Energiepolitik geopfert werden, die das Geld lieber in der Mur vergräbt,
statt in Effizienz-Projekte,
die auch den Menschen zugute
kommen, zu investieren.
Diese Kraftwerke können wir uns
wirklich ersparen!“ |
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Helmut
Stolterfoht

Elektroing., Pensionist,
freier Mitarbeiter - AVL
„Die
Fahrt von Bruck nach Graz empfand ich früher fast so wunderbar wie das
Erlebnis am Rhein mit seinen Bergen und Burgen entlang zu fahren. Nun ist
man lange Strecken zwischen Beton- und Schallschutzwänden eingezwängt, die
Mur verschwunden. Gäste werden von der früheren Schönheit nichts bemerken,
sondern gleichgültig durchfahren wie im italienischen Kanaltal. Das
Radfahren vom Augarten entlang der fließenden Mur ist ein Naturerlebnis, das
nicht verloren gehen darf. Auch Gelsenschwärme würden viele
Erholungssuchende von dieser genussreichen Freizeitgestaltung abhalten.“ |
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Univ. Prof. Dr.
Rudolf Zechner

Biochemiker, Universität
Graz, Mitglied der Akademie der Wissenschaften, Wittgenstein-Preisträger
2007
„Ölverschmierte
Wasservögel und sterbende Fische
im Golf von Mexiko machen uns
betroffen und zornig. Gleichzeitig planen wir die Vernichtung der Flora und
Fauna der fließenden Mur vor unserer Haustüre.
Ich sehe das in Aussicht
gestellte, riesige Freizeitpotential an keinem der bestehenden Mur-Stauräume
verwirklicht.
Ganz im Gegenteil!“ |
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Elisabeth Kubin

Studentin der
Umweltsystemwissenschaften
„Es
liegt in der Natur des Flusses zu fließen.
Warum bilden wir uns ein immer
mehr zu brauchen?
Wer glücklich reisen will, der
reise mit wenig Gepäck.
Dies gilt auch für die
Lebensreise. Ich bin für Strom sparen und glaube, dass unser Solarzeitalter
schon begonnen hat.
Für mich bedeutet
Lebensqualität: gute, frische Luft, sauberes, energiereiches Wasser und
gesundes, biologisches Essen. Wenn ich in den Wald gehe, mich neben einen
Fluss setze und ihm zuhöre, bin ich glücklich und brauche dafür kein
Einkaufszentrum und keinen Strom. Das ist nachhaltige Freizeitgestaltung,
nicht irgendwelche Megabauten, in denen alle möglichen Energien aufgesaugt
werden - menschliche als auch 'elektrische' “ |
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Richard Mikosch

Präventionist,
Bewegungswissenschafter
„Ganz
abgesehen vom mehr an Lebensqualität erspart
die Nutzung des
Naherholungsraums Mur über seine gesundheitsfördernden und -erhaltenden
Effekte
mehr Gesundheitskosten, als ein
Kraftwerk
der Gesellschaft je zurückzahlen
kann.“ |
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Nik Ikonomou

Nachrichtentechniker,
Handbiker, Taucher
„Flüsse
sind Lebensadern unseres Landes, Garant für: sauberes Grund- u. Trinkwasser,
Artenvielfalt, eine gesunde Natur, eine intakte Ökologie, uvm. Es kann nur
jedem daran liegen diese wichtigen Grundwerte für Generationen zu sichern. Als Rollstuhlfahrer hinterfrage
ich Bedingungen, Zustände und vor allem Einschränkungen bewusster als vor
meiner Behinderung. Staustufen sind Barrieren, Betonufer die Särge unserer
Flüsse. Lassen wir unsere Mur im Sinne der Natur frei fließen und behindern
wir sie nicht dabei!“ |
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Karl Gratzer

Süßwarenverkäufer,
Sporttaucher
„Ich
bin Grazer und lebe berufsbedingt in Wien.
Als ich das letzte Mal nach Graz
gefahren bin und von der Autobahn aus den Kahlschlag entlang unserer Mur
gesehen habe, dachte ich mich trifft der Schlag! Unseren schönen, um viele
Millionen sanierten Fluß so zu verunstalten ist kriminell. Wir brauchen
dieses frei fließende Gewässer und deren Auen als Naherholungsgebiet.
Stoppt diesen Wahnsinn, bevor es
zu spät ist!“ |
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Ao.Univ.Prof.
Dr. Karl Oettl

Institut für
Physiologische Chemie
Medizinische Universität Graz
„Sollen
wir weiter so tun, als könnten wir ewig unseren Stromverbrauch steigern? Ist
dieser "Bedarf" es wert, dass wir unseren Fluss opfern, unsere
Frischluftzufuhr, unsere Grundwasserqualität riskieren? Ich finde NICHT!
Graz soll weiter an einem Fluss
liegen, der Anstieg an Strombedarf muss gebremst werden, die Nutzung der
Sonnenenergie muss massiv gefördert werden!“ |
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Michael
Bukoschegg

Organisatorische
Geschäftsführung Psychosoziales Zentrum Voitsberg GmbH
„Auf meinem täglichen Weg zur
Arbeit überquere ich jedes Mal die Brücke über die Mur. Der Blick nach Süden
war früher jedes Mal ein kurzer wohltuender Genuss an un-
berührter Natur. Jetzt sehe ich
dort nur noch Zerstörung. Das tut weh. Die Natur ist eine unerlässliche
Ressource für das seelische und körperliche Gleichgewicht. Mit jeder Wunde,
die wir der Natur zufügen, verletzen wir auch unsere Seelen. Das sollten wir
in unserem eigenen Interesse nicht tun und wenn es einer tut, dann muss man
sich dagegen wehren.
Weil wir es uns wert sind.“ |
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Dr. Rainer
Possert

Arzt für
Allgemeinmedizin, Psychotherapeut
„Als Liebenauer will ich nicht 2
Meter unter dem Wasserspiegel der aufgestauten Mur wohnen und auf einen Damm
schauen. Weltweit wird vom Artenschutz gesproch-
en, für den Huchen soll dieser
Artenschutz in Graz nicht gelten? Gerade im Sommer ist die fließende Mur mit
der kühlenden Luft ein Erholungsfaktor erster Ordnung. Strom sparen statt
Müll produzieren und Umwelt zerstören!!!“ |
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Markus Schirmer


Pianist & Musiker,
Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz
„Wie jede/r einigermaßen
Informierte weiß, bieten Staustufen keineswegs eine Entlastung, sondern
verschlimmern die Situation meist nur in bedenklicher Weise. Ich bin
entschieden gegen den Bau des geplanten Kraftwerks bzw. der geplanten
Staustufen, weil damit neuerlich ein von Menschenhand ausgeführter Raubbau
an der Natur und ihren Gegebenheiten betrieben wird.“ |
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Priv.-Doz. Mag.
Dr.rer.nat. Guenter Haemmerle

Lehrbeauftragter -
Molekulare Biowissenschaften
KF-Uni Graz
„JA zum Biotop fließende Mur,
NEIN zu Verschlammung, Unrentabilität und Einschränkung der hohen
Lebensqualität der Stadt Graz und Umgebung!
Sie müssen kein Wissenschaftler sein, um zu verstehen, dass ein kaltes,
fließendes Gewässer kühle zirkulierende Luft in die Stadt bringt. Durch den
Kraftwerksbau müssten tausende Bäume gefällt werden, was wiederum das
Stadtklima ungünstig beeinflussen würde. Daher hoffe ich, dass sich die
lokalen Politiker und die Grazer und Steirer in Graz und Umgebung sich für
die grüne fließende Mur als Naturfluss und Erbe für unsere Kinder mitten in
der Stadt und in Stübing einsetzen.“ |
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Alexander Wolff

Lokomotivführer
„Mit größtem Entsetzen musste
ich heute von der geplanten Staustufe Puntigam lesen. Zu viel soll geopfert
werden.
Ich weiß genau was es bedeutet
an einem zu Tode gestautem Fluss, dem Inn, zu leben! Ich wünsche mir, dass
kein weiterer Stau an der Mur entsteht. Es ist doch schon schamlos, wie die
letzten Refugien, bedrohter Tierarten,
wie dem Huchen, aus Profitgier,
geopfert werden sollen.
Wie kann man es nur übers Herz
bringen eine weitere Staustufe zu errichten, was für Menschen sind das?“ |
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Dr. Phil.
Birgit M. Feierl

Germanistin und
Umweltliebhaberin
„Wenn sich begeisterungsfähige,
verantwortungsvolle Menschen zusammentun, um sich für eine gute und nach-
haltige Sache mit persönlichem Engagement einzusetzen, so gehört ihnen nicht
nur mein voller Respekt, sondern vor allem jede nur erdenkliche
Unterstützung! „Panta rhei | πάντα ῥεῖ“ („alles fließt“) rief einst der
Philosoph Heraklit aus – in diesem Sinne: „Lasst die Mur (weiter)fließen!“ |
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Prafulla Nocker

Extremsportlerin,
Sportveranstalterin
„Für mich ist das Laufen an der
südlichen Grazer Mur
eine meditative, erholsame
Erfahrung, die durch das fließende Wasser, die naturbelassene Umgebung und
die frische Luft ausgelöst wird. Vor allem die Bäume spenden Schatten und
ihr Grün erfrischt Augen und Lungen.
Es ist unvorstellbar, daß dieser
Naherhohlungsraum ver- schwinden soll. Ein schmerzvoller Verlust für unsere
Stadt.“ |
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Julia Schwarzbauer

Clownin Popolina

„Ein fließender Fluss, des
Grazers Genuss.
Ein lebendiger Fisch, durchs Wasser zisch.
Eine Grüne Au, viele Tiere - Schau!
Lass uns atmen die frische Luft
und des reissenden Stroms herrlichen Duft.
Bläst der Wind, halte geschwind
ein Windrad in die Höh und fang ein die Bö'
Die Sonne gibt Energie, nütze sie!
Den Strom für die Grazer und Grazerinnen
kann man bestimmt auch anders gewinnen.“ |
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Prof. Mag. Dr. phil.
Rudolf Muhr


österreichischer
Germanist, Professor an der Karl-Franzens-Universität Graz
„In vielen Ländern sind die
Energieversorger per Gesetz gezwungen, die Kunden zu beraten, wie man
Energie/Strom SPAREN kann. Die ESTAG versucht stattdessen Wasserkraftwerke
an ökologisch völlig ungeeigneten Stellen zu bauen, um den Umsatz zu
erhöhen. Sie könnte das nicht, wenn es entsprechende gesetzliche Regelungen
gäbe. Das ist aber nicht möglich, weil das Land Steiermark der Eigentümer
ist und Gewinne eindeutig wichtiger sind als nachhaltiges Verhalten.
So schließt sich der Kreis zum
Schaden der Menschen,
der Umwelt und künftiger
Generationen.“ |
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em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. hc.
Thomas Kenner

emer. o. Professor der
Physiologie an der Universität Graz, ehem. Rektor der KF-Universität Graz, ehem.
Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Graz
„Ich bin jedenfalls gegen den
Bau dieses Kraftwerkes.
Die Baumassnahmen werden die
Stadt massiv beeinflussen und der Slogan "Ein Fluss im Herzen der Stadt"
wird nicht zutreffen. Gutachten beweisen, dass die Mur eine sehr gute
Wasserqualität im Stadtbereich aufweist. Durch die Staustufe würde eher ein
Tümpel ohne Leben entstehen.“ |
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Henric Wietheger

Student
„Ich komme gebürtig aus
Deutschland und lebe seit 2008 in Graz. Seitdem ist die Mur für mich
Zuflucht, Inspiration und Energiequelle:
Die Mur ist nicht nur Fluss,
sie ist Ruhe, sie ist Leben,
sie ist das kulturelle Muss,
das flüssige Graz, kurzum:
Wassersegen.“ |
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Bernd Walch

Selbständig, Surfer
„Nach einem langen Arbeitstag
gibt es nichts Schöneres für mich, als die Murpromenade entlang zu
schlendern, das Rauschen der Mur zu hören und endlich abschalten zu können.
Ich bin sehr froh darüber, auch als Stadtbewohner mitten in der Stadt ein
Stück Natur zu finden.“ |
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Andrea Feierl

Studentin
„Ich finde es toll, dass es
Menschen gibt denen unsere Mur nicht egal ist. Flüsse müssen fließen, 100
Jahre alte Bäume erhalten und vom Aussterben bedrohte Tierarten geschützt
werden. Wir sollten endlich anfangen den Rest unserer schönen Natur zu
schützen und somit Projekte mit mehr Weitblick für die Zukunft planen und
fördern.
Wir haben bereits zu viel
geopfert.“ |
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o. Univ.-Prof. Dr.
Roland Psenner

Dekan der Biologischen Fakultät
an der Universität
Innsbruck u. Professor für Limnologie
„Als Gewässerforscher und
akademischer Lehrer ist es meine Aufgabe, die Leute auf bestimmte
Zusammenhänge aufmerksam zu machen, die man am einfachsten in drei Punkten
zusammenfassen kann:
1. haben wir nur mehr sehr
wenige natürliche Gewässer;
2. bekommt man von der Natur
nichts geschenkt, d.h. wenn wir einen Teil einer natürlichen Ressource (z.B.
die Wasserkraft) nutzen, verlieren wir viele andere (z.B. Biodiversität,
Selbstreinigungskraft, Naturerlebnis ...);
3. ist die natürliche Umwelt,
wenn sie verschwunden ist, unwiederbringlich, während wir einen bestimmten
Nutzen aus der Natur (z.B. Energie) bereits heute durch Alternativen
ersetzen oder sogar einsparen könnten.“ |
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Sandy Lopicic


Regisseur und Musiker
„Flüsse sind die Adern und das
Blut einer jeden Stadt. Jede Venenverengung oder Verstopfung kann tödlich
sein!
Jede Operation an den Venen ist lebensgefährlich.
Nimmst du einer Stadt den Fluss,
nimmst du ihr das Leben! Das gilt für das Leben auch: Lass fliessen!!!“ |
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Hermann Steppeler

Mitarbeiter in der
önj-Steiermark

„Seit 35 Jahren engagiere ich
mich für unsere (noch) schöne Steiermark. Jetzt muss ich erleben, wie einem
Federstrich gleich ihr bedeutendster Flusslebensraum zerstört wird. Das
Fatale daran: Die Verantwortlichen werden für das, gegen-
über den wildlebenden Tier- und
Pflanzenarten, verantwort-
ungslose Verhalten auch noch -
mitunter fürstlich - entlohnt. So wünsche ich allen Verantwortlichen
göttlichen Segen. Mögen sie erkennen, welch teuflischen Irrweg sie gehen.“ |
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Freda Meissner Blau


Naturschützerin, Journalistin
„In der Auseinandersetzung 1984
um die Hainburger Donauauen siegte der Rechtsstaat. Das Höchstgericht gab
den Besetzern und damit Rettern der Au recht. Heute ist das einst heiß
umstrittene Gebiet eine wunderschöne stille Naturlandschaft, die letzte
entlang der österreichischen Donau. Der Steiermark, seiner Bevölkerung,
ihrer Mur und schließlich auch den heutigen Betreibern wünsche ich dringend
diesen langfristigen Erfolg.“ |
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Rainer Maichin

Einzelunternehmer
„Der einfachste Weg unnötige
Kraftwerke zu vermeiden, ist eine effiziente Nutzung der elektrischen
Energie. Ich fordere hiermit die Politik auf, sich aus ihrer Abhängigkeit
von der
E-Wirtschaft zu lösen, und
endlich dafür zu sorgen, dass ausreichend in Energieeffizienz-Maßnahmen
investiert wird. Diese bewirken einen höheren Beschäftigungseffekt, sichern
unsere Zukunft durch stark reduzierte Strom- und Energie-kosten, wobei die
Wertschöpfung in der Region bleibt.“ |
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Herbert Fuchs

Chemiker
„Vor 25 Jahren wurde die Mur
nach einer großen Bürgerinitiative saniert und die Lebensräume des Flusses
massiv aufgewertet. Die Mur ist damit wieder
zu einem sauberen und gesunden
Gewässer geworden.
All diese Mühe war vergebens,
wenn die Mur jetzt in einen Stausee verwandelt wird.“ |
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Walter Maderer

Polizist
„Ein Kraftwerk in Puntigam ist
für mich unvorstellbar. Die Anrainer werden Jahre unter Baulärm und
Luftverschmutz- ung durch die Arbeiten leiden müssen. Freizeitanlagen werden
ihnen weggenommen, die vorhandenen Rad- und Gehwege verlegt, Bewohner
umgesiedelt. Ein derartiger Eingriff in das Leben der Grazer ist einfach
untragbar.“ |
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Gerhard Schadl

Gründungsmitglied - Plattform lebendige Flüsse

„Graz hat ein Privileg.
Das Privileg, als eine der
letzten europäischen Städte direkt an einem frei fließenden und lebendigen
Fluss zu liegen. Durch den Bau der Staustufe Puntigam würde Graz dieses
verlieren. Das darf nicht passieren. Unsere Grazer Mur muss bleiben wie sie
ist, lebendig und frei.“ |
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Sonja Behr

Geschäftsführerin, Österreichisches Kuratorium für Fischerei und
Gewässerschutz

„'Wasser ist Leben' - diese
selbstverständliche Tatsache dringt der Politik viel zu wenig ins
Bewusstsein. Unsere Aufgabe ist es unsere Flüsse aktiv zu schützen. Deshalb
treten wir als ÖKF für den Erhalt der letzten Kilometer des steirischen
Landesflusses ein. Seitens der Politik gibt es kaum mehr als Festtagsreden
und Lippenbekenntnisse.“ |
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Helmut Belanyecz

Internationale Donauschutzkommission (IKSD/ICPDR) /Observer,
Europäische
Anglerallianz/ Leiter

„Alle Umweltschutzorganisationen
Österreichs haben erfasst, dass Strom aus Wasserkraft keineswegs
umweltfreundlich ist. Die Kraftwerkslobby verdient sich mit der Errichtung
neuer Kraftwerke dumm und dämlich. Schuld daran ist unsere Politik, denn die
Zerstörung unserer Flüsse wird immer noch mit Steuergeld gefördert.“ |
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Priv. Doz. Dr. Steven Weiss

Professor – KF-Universität Graz,
IUCN - Beauftragter

„Der Huchen zählt zu den
international geschützten Tierarten. Wir müssen stolz darauf sein, dass der
König der Mur in unserer Landeshauptstadt einen seiner letzten Lebensräume
vorfindet. Mitten in Graz kann sich der Huchen noch selbständig vermehren.
Diese Fischart darf nicht
leichtfertig ausgerottet werden.“ |
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Uschi Profanter

3-fache Kajak Weltmeisterin und Weltcupsiegerin
„Täglich nutzen tausende Grazer die vielen Freizeit-möglichkeiten entlang
der Mur. Über den Verlust dieses Natur- und Erholungsraumes, können auch die
beschwichtigenden Ersatzmaßnahmen nicht hinweg-täuschen. Projekte wie
„Wassertaxis“ und „Freiluftkino“ sind auch ohne Staustufe jederzeit
umsetzbar. “ |
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Klaus
Rudowsky

Obmann AFV-Graz

„Als
Obmann des größten steirischen Fischereivereins unterstütze ich die
aktuelle Unterschriftenaktion. In unserer Verantwortung für die Ökologie
unseres Landes-flusses, treten wir gemeinsam mit den
Naturschutz-organisationen Österreichs für den Erhalt dieses einzigartigen
Lebensraumes und seiner Artenvielfalt ein.“ |
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DI Ehrenpaar Markus

Geschäftsführer Naturschutzbund Steiermark

„Der gesammelte Naturschutz
Österreichs stellt sich geschlossen gegen die Staukette durch Graz. Dieses
Projekt wurde von den Grazern bereits 2-mal abgelehnt. Es wäre für die
steirische Politik ein großer Erfolg,
diesen Lebensraum
endgültig für nachfolgende Generationen zu schützen.“ |
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Franz Keppel

Naturgenießer, Fischer & Großvater
„Wenn ich am Ufer der Mur stehe
und ihr Rauschen höre, wird mir die Schönheit der Natur erst richtig
bewusst. Auch nachfolgende Generationen sollen das noch kennen lernen
dürfen. Ich zumindest, würde nicht wollen, dass meine Enkel einmal mit
großen Augen vor mit stehen und fragen: 'Opa, warum hast du nicht für
unseren Fluss gestimmt?'
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Wollen auch Sie
unserer Mur ein Gesicht geben?
Schicken Sie uns ein Foto und Ihre Meinung an:
meinung@rettetdiemur.at
Mit fließenden Grüßen –
Ihr RettetdieMur.at
– Team! |
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Staustufe GÖSSENDORF
Staustufe KALSDORF
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Staustufe GRAZ PUNTIGAM
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Staustufe ..
Staustufe . |
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