RETTET DIE MUR

Plattform zum Schutz der frei fließenden Mur und ihrer Naturräume


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Augarten in Gefahr

Das nächste Nagl-Projekt an der Mur wurde nun bekannt: Die ÖVP plant eine Bucht an der Mur. Die Bäume im Augarten müssten dafür weichen. Bürgerbeteiligung wird ausgeschlossen – das Projekt soll möglichst schnell durchgezogen werden.

Mit einer neuen Idee für die Mur lässt die ÖVP seit kurzem aufhorchen. Im Zuge des Murkraftwerksbaus soll nun auch eine Bucht im Augarten gebaut werden. Ein gewaltiger Einschnitt vom Augartensteg aus in Richtung Norden ist geplant. Der Spielplatz und die Brücke wären ebenso betroffen, wie natürlich der Radweg, alle Bäume und Büsche in diesem Bereich und natürlich große Teile der Liegeweise.

Bisher sollte hier im Rahmen des Masterplan Mur Mitte nur eine Aussichtsplattform entstehen. Der Masterplan enthält Maßnahmen, die von der Stadt umgesetzt werden müssen um die Schäden, die Murkraftwerk und Kanal anrichten werden nachträglich abzuschwächen bzw. zu behübschen. Ca. 3 Millionen Euro verschlingen diese Maßnahmen und müssen von der Stadt Graz bezahlt werden.

Die Idee der „Murbucht“ tauchte jetzt erstmals im Rahmen einer Bezirksversammlung auf. Statt der Plattform soll im Augarten – so die Vision - eine Art „Stadtstrand“ entstehen. Und das obwohl die Stadt Graz selbst auf Info-Tafeln in Auwiesen ausdrücklich darauf hinweist, dass die Mur keine Badewasserqualität hat und vor Schwimmen und Baden gewarnt wird. Das Projekt soll 800.000 Euro kosten und wegen der plötzlichen Dringlichkeit ohne jegliche Bürgerbeteiligung durchgezogen werden.

Gesprochen wird auch von "leistungsfähiger Gastronomie" - ein deutlicher Hinweis auf die wirtschaftlichen Interessen, denn seit Jahrzehnten konnten hier Menschen ohne jeglichen Konsumzwang die Freizeitangebote nutzen. Besonders brisant: Der Bereich des "Stadtstrandes" ist gleichzeitig der Mündungsbereich des Grazbaches. Bekanntlich der größte Einbringer von Abwässern aller Art in die Mur. Dieser wird auch in Zukunft nicht vom ZSK erfasst sein und seine schmutzige Fracht künftig dort in das aufgestaute Wasser einbringen.

Das überfallsartiges Vorgehen der ÖVP in diesem Fall gibt zu denken. Müssen wieder alte Stadtbäume und öffentlicher Freizeitraum an der Mur einer Nagl-Idee weichen? Die Plattform „Rettet die Mur“ betrachtet dieses Projekt kritisch. Die BürgerInnen müssen in die Entscheidung jedenfalls einbezogen werden!

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Reitschulgasse 5
8010 Graz

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Das Projekt "Mur findet Stadt" ist eine Jahrhunderchance für Graz. Freizeit- und Naturraum würden dadurch verbunden, der Mur Raum zurück gegeben und eine neue Verbindung zwischen den GrazerInnen und dem frei fließenden Fluss geschaffen.

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